Teil 4: Übersicht zu Übertragungswegen und Aufnahmepfaden

ÜbertragungswegBeispieleGefährdungen
infektiöstoxischsen­si­bi­li­sierend
über die LuftAuf­nahme von Bio­aero­so­len durch Ein­at­men+1++
Auf­nahme von Bio­aero­so­len über Mund-,Rachen-, Nasen­schleim­haut oder über die Bin­de­haut des Au­ges oder zu ge­schä­dig­ter Haut, z. B. Ek­zem, Ab­nutzungs­der­ma­to­sen, Neu­ro­der­mi­tis++2
über den MundBe­rüh­ren des Mun­des mit ver­schmutz­ten Hän­den/Hands­chuhen, Gegen­stän­den+
Ver­schlucken; auch von Nasen-, Rachen­se­kret+
über direkten Haut- oder Schleim­haut­kon­taktSpritzer, Kontakt auf Mund-, Rachen-, Nasen­schleim­haut, Binde­haut des Auges oder Kon­takt zu ge­schä­dig­ter Haut wie z. B. Ek­zem, Ab­nutzungs­der­ma­to­sen, Neu­ro­der­mi­tis++
durch Ver­letzun­genEin­drin­gen über Schnitt-, Stich- (z. B. In­sekten­stich) oder Biss­wunden++
+   Relevant aus Sicht des Arbeitsschutzes
–   Nicht relevant aus Sicht des Arbeitsschutzes
Fußnote 1
In­fek­tionen durch Pilze nur bei stark ge­schwäch­tem Im­mun­sys­tem (z.B. Chemo­the­ra­pie); aus Sicht des Ar­beits­schutzes in der Regel nicht re­le­vant.
Fußnote 2
Bei einer luft­ge­tra­ge­nen Ex­po­si­tion gegen­über En­do­to­xi­nen kann es zu to­xi­schen Wir­kun­gen auf die Schleim­häute kommen. Eine toxi­sche Wir­kung an der in­tak­ten oder ge­schä­dig­ten Haut ist nicht be­kannt.