1.   Blut

Der direkte Kontakt mit Blut, z. B. bei einem blutenden Patienten, birgt für das Personal das Risiko, Krankheitserreger (insbesondere Viren) über nicht intakte Haut oder die Schleimhaut (Auge, Mund, Nase) bzw. durch Stichverletzung aufzunehmen. Daher sind folgende Schutzmaßnahmen sinnvoll:
  • Einmalhandschuhe
  • Schutzkittel bei Kontaminationsgefahr der Berufskleidung
  • Händedesinfektion
  • Schutz vor Stich- und Schnittverletzungen durch sachgerechte Entsorgung von Abfällen (ArbMedVV)
  • Hepatitis B-Impfung
Blutende Wunden werden im Rahmen der Wundversorgung abgedeckt, auch um weitere Umgebungskontamination zu vermeiden. Kontaminierte Flächen sind mit einem Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit (mindestens gegen behüllte Viren) unter Beachtung der Angaben des Herstellers zu desinfizieren.