3.1   Arten von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA)

Aus den Erfahrungen der für die Hilfeleistungsorganisationen zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger kommen, abhängig von der Gefährdungsbeurteilung, regelmäßig folgende PSA beim Rettungsdienst in Betracht:
  • Kopf-, Augen- und Gesichtsschutz, da Gefährdungen z. B. durch Anstoßen, durch pendelnde, herabfallende, umfallende oder wegfliegende Gegenstände an vielen Einsatzstellen vorhanden sind.
  • Schutzkleidung, da mit Gefährdungen z. B. im Straßenverkehr, durch Krankheitserreger und Witterungseinflüsse (Nässe, Kälte) zu rechnen ist.
  • Handschutz, da z. B. mit mechanischen Einwirkungen sowie Gefährdungen durch Kontakt mit Krankheitserregern zu rechnen ist.
  • Fußschutz, da z. B. mit Verletzungen durch Umknicken, Ausrutschen, Vertreten und mit mechanischen und chemischen Einwirkungen zu rechnen ist.
Zusätzliche PSA können im Einzelfall notwendig werden (z. B. Atemschutz).