5.1.3   Unterweisung

Der Unternehmer hat die Versicherten in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, über
  1. den sicheren Betrieb der Anlage,
  2. die auftretenden Gefahren und die zu ihrer Abwehr zu treffenden Maßnahmen
    und
  3. das Verhalten bei Betriebsstörungen und nach Unfällen und die dabei in solchen Fällen zu treffenden Maßnahmen
zu unterweisen.
Dies schließt ein, dass bei einer Änderung der Anlage eine erneute Unterweisung erfolgt.
Unterweisungen kommen z. B. in Betracht für
  • Betrieb, Behebung von Betriebsstörungen, Reinigung,
  • Überwachungs- und Wartungstätigkeiten,
  • Benutzung und Aufbewahrung von persönlichen Schutzausrüstungen,
  • Umgang mit Gefahrstoffen,
  • Brandschutzmaßnahmen und Brandbekämpfung,
  • Benutzung der Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel.
Siehe § 7 Abs. 2 UVV „Allgemeine Vorschriften (VBG 1) und § 20 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung. Es empfiehlt sich, die Unterweisung zusätzlich schriftlich zu formulieren und den Versicherten auszuhändigen.
Fußnote § 20 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung
Hinweis zum Querverweis:
Die GefStoffV wurde am 26.11.2010 (nach Erscheinen dieser Publikation) durch eine novellierte Fassung abgelöst, deren Aufbau teilweise von der hier verlinkten Fassung abweicht. Hier geht's weiter zur GefStoffV.