4.1.3   Gefahrstellen an bewegten Teilen

Gefahrstellen an Durchlauftrocknern müssen im Arbeits- und Verkehrsbereich durch konstruktive Maßnahmen vermieden oder – sofern dies nicht möglich ist – durch Schutzeinrichtungen gesichert sein.
An Durchlauftrocknern bestehen insbesondere folgende Gefahrstellen:
Quetsch- und Scherstellen: durch die Schließbewegung zwischen Trocknerkanalober- und -unterteil
Einzugstellen:
  • an Transportelementen, z. B. Ketten, Riemen, Gurte,
  • an sich drehenden Teilen von Antrieben, z. B. Kettentrieben, Keilriementrieben, Zahntrieben.
Die Sicherung der Gefahrstellen wird erreicht, wenn eine oder mehrere der folgenden Schutzeinrichtungen vorhanden sind:
  1. Trennende Schutzeinrichtungen, insbesondere Verkleidungen,
  2. ortsbindende Schutzeinrichtungen, insbesondere Zweihandschaltungen, Befehlseinrichtungen mit selbsttätiger Rückstellung (Tipptaster)
    oder
  3. Schutzeinrichtungen mit Annäherungsreaktion, insbesondere berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen, z. B. Lichtvorhänge, Lichtgitter, Lichtschranken oder dergleichen, oder Schaltleisten.
Sicherheitsabstände richten sich nach E DIN 31 001 Teil 1 „Sicherheitsgerechtes Gestalten technischer Erzeugnisse; Sicherheitstechnische Maßnahmen an Gefahrstellen, Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrstellen“. Siehe auch § 4 UVV „Kraftbetriebene Arbeitsmittel“ (VBG 5).
Anforderungen an trennende Schutzeinrichtungen siehe §§ 6 und 9 UVV „Druck und Papierverarbeitung “(VBG 7i).