Logo des Herausgebers
Cover
Sichere Biotechnologie

Pilze
Einstufung biologischer Arbeitsstoffe

B 007
DGUV Information 213-092
Stand: Juni 2016 (Überarbeitung der Ausgabe 8/2002)

Der Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ erstellt in seinem Sachgebiet „Biologische Arbeitsstoffe“ die Merkblätter „Sichere Biotechnologie“. Der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kann diese Merkblätter bzw. Auszüge daraus in Anwendung des Kooperationsmodells (BArbBl. 6/2003 S. 48) als Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) in sein Technisches Regelwerk aufnehmen.
Dem Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ obliegt in Absprache mit dem ABAS die Fortschreibung der TRBA. Hält der ABAS Änderungen für erforderlich, wird er den Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ bitten, die Möglichkeit der Anpassung zu prüfen.
Die DGUV Information 213-092 „Sichere Biotechnologie – Einstufung biologischer Arbeitsstoffe: Pilze“ wurde vom Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ nach Beratung in dem unten genannten wissenschaftlichen Beraterkreis erstellt. Sie wurde an den aktuellen Beratungsstand in der EG-Kommission und im ABAS angepasst. Diese Anpassung wurde vom ABAS zustimmend zur Kenntnis genommen.
Die Einstufungslisten aus Kapitel 9 werden in der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe „Einstufung von Pilzen in Risikogruppen“ (TRBA 460) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im „Gemeinsamen Ministerialblatt“ veröffentlicht.
Die vorliegende DGUV Information konzentriert sich auf wesentliche Punkte einzelner Vorschriften und Regeln. Sie nennt deswegen nicht alle im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen. Seit Erscheinen der DGUV Information können sich darüber hinaus der Stand der Wissenschaft und Technik sowie die Rechtsgrundlagen geändert haben.
Die DGUV Information wurde sorgfältig erstellt. Dies befreit nicht von der Pflicht und Verantwortung, die Angaben auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit selbst zu überprüfen.
In den Betrieben nehmen Frauen und Männer gleichermaßen verantwortungsvolle Aufgaben wahr. Um das Lesen zu erleichtern, wird in diesem Merkblatt – wie auch in den Vorschriften – unabhängig davon nur von „dem Unternehmer“ bzw. „dem Vorgesetzten“ gesprochen.
Das Arbeitsschutzgesetz spricht vom Arbeitgeber, das Sozialgesetzbuch VII und die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vom Unternehmer. Beide Begriffe sind nicht völlig identisch, weil Unternehmer/innen nicht notwendigerweise Beschäftigte haben. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Thematik ergeben sich daraus keine relevanten Unterschiede, sodass „die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber“ verwendet wird.
Die inhaltliche und redaktionelle Überarbeitung dieser DGUV Information erfolgte in einer Projektgruppe im Sachgebiet „Biologische Arbeitsstoffe“ des Fachbereichs „Rohstoffe und chemische Industrie“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter Federführung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Der Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ wurde wissenschaftlich beraten von:
Dr. G. Fischer, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Stuttgart
Dr. P. Hoffmann, Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Braunschweig
Prof. Dr. Dr. P. Kämpfer, Institut für Angewandte Mikrobiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen
Prof. Dr. R. Kappe, Südharz Klinikum Nordhausen
Prof. Dr. O. Kurzai, Hans-Knöll-Institut, Jena
Dr. G. Martens, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Prof. Dr. M. Raulf, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV, Bochum
Prof. Dr. K. P. Schaal, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie der Universität Bonn
Dr. R. Sohmen, Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe, Mannheim
A. Yurkov, Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Braunschweig