Anhang 5:
Verwendung von 1-Komponentenklebstoff auf MDI-Basis

Dieser Anhang zeigt eine Gefährdungsbeurteilung eines konkreten realen Arbeitsplatzes – keine Mustergefährdungsbeurteilung
Gefährdungsbeurteilung
Betriebsanweisung
Kennzeichnung nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung)
Signalwort: Gefahr
Kennzeichnung nach CLP-Verordnung
H-SätzeH315 –Verursacht Hautreizungen.
H317 –Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H319 –Verursacht schwere Augenreizung.
H332 –Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H334 –Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.
H335 –Kann die Atemwege reizen.
H351 –Kann vermutlich Krebs erzeugen.
H373 –Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
P-SätzeP260 –Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P280 –Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P308 +Bei Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/
P313ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Stoffzusammensetzung
Exposition
Expositionsermittlung
(Berichte, Analyse nach TGRS 402, Messberichte/-protokolle)
Expositionsbegrenzung
Gefährdungen und Bewertung
Technische Schutzmaßnahmen
Organisatorische Schutzmaßnahmen
  • Begrenzte Mengen am Arbeitsplatz
  • Unterweisung
  • Verunreinigte Kleidung wechseln und reinigen
  • Nach Arbeitsende Kleidung wechseln
  • Arbeitskleidung getrennt von privater Kleidung aufbewahren
  • Hand- und Hautschutzplan
  • Nahrungs- und Genussmittel getrennt von Arbeitsstoffen aufbewahren
  • Flucht- und Rettungsplan
  • Kennzeichnung
  • Brandschutzhelfer/innen
  • Rauchverbot und Verbot des Umgangs mit offenem Feuer
  • Geeignete Löschmittel bereithalten
Personenbezogene Schutzmaßnahmen
(Art, ggf. Tragedauer, -beschränkungen)
Arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV