2.7   Unterweisung

Ihre Beschäftigten können nur dann sicher und gesund arbeiten, wenn sie über die Gefährdungen an ihrem Arbeitsplatz sowie ihre Pflichten im Arbeitsschutz informiert sind und die erforderlichen Maßnahmen und betrieblichen Regeln kennen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Beschäftigten eine Unterweisung möglichst an ihrem Arbeitsplatz erhalten. Diese kann durch Sie selbst oder eine von Ihnen beauftragte zuverlässige und fachkundige Person durchgeführt werden.
Setzen Sie Beschäftigte aus Zeitarbeitsunternehmen ein, müssen Sie diese so unterweisen wie Ihre eigenen Beschäftigten. Diese Maßnahme gilt auch für Aushilfskräfte. Betriebsärztin bzw. Betriebsarzt oder Fachkraft für Arbeitssicherheit können hierbei unterstützen. Die Unterweisung muss mindestens einmal jährlich erfolgen und dokumentiert werden.
Zusätzlich müssen Sie für Ihre Beschäftigten eine Unterweisung sicherstellen:
  • vor Aufnahme einer Tätigkeit
  • bei Zuweisung einer anderen Tätigkeit
  • bei Veränderungen im Aufgabenbereich und in den Arbeitsabläufen.
Themen für die Unterweisung sind z. B.:
  • Umgang mit Maschinen und Arbeitsmitteln (z. B. Hochdruckreiniger)
  • Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, Umgang mit der Waschchemie
  • Verhalten bei Unfällen oder im Brandfall
Ausrufungszeichen
PRAXISTIPP
Sie können die zu vermittelnden Inhalte auch auf mehrere kurze Unterweisungen aufgliedern, auch bekannt als 5-Minuten-Gespräche.