Materialien

Für die Durchführung im inklusiven Sportunterricht werden nur wenige Materialien benötigt, weshalb sich diese Sportart besonders eignet, um einen Zugang zu den sogenannten Behindertensportarten herzustellen.
Tore
Da die Tore für Goalball in den gängigen Sporthallen nicht vorhanden sind, können diese durch umgekippte Turnbänke ersetzt werden. Je nach Baustein reicht eine Bank als Tor, später können zwei Turnbänke und ein dazwischen platzierter kleiner Turnkasten ein neun Meter breites Tor ersetzen. Da sich die Lernenden den Bänken blind nähern, geschieht dies sehr vorsichtig, so dass ein Stolpern über die Bänke nicht zu befürchten ist. Außerdem werden die Bänke von den Schülerinnen und Schülern zur richtigen Ausrichtung und Orientierung benötigt.
Bälle
Im Zielspiel Goalball ist ein dafür konzipierter Klingelball notwendig. Bei den ersten Bausteinen der Unterrichtseinheit können auch andere Bälle für Pass- und Wurfübungen verwendet werden, sollten keine oder zu wenige Goalbälle vorhanden sein.
Augenbinden
Schon ab dem ersten Baustein der Unterrichtseinheit ist es notwendig, den Schülerinnen und Schülern die Augen für verschiedene Orientierungsübungen zu verbinden. Schlafbrillen oder Schals eignen sich besonders bei größeren Gruppen, damit möglichst viele Lernende zeitgleich die Übungsformen blind durchführen können.
Taktile Linien
Eine Besonderheit der Sportart Goalball besteht darin, dass die Orientierung auf dem Feld über akustische und taktile Informationen geschehen muss. Das eigene Tor kann hierbei eine Hilfe zur Ausrichtung im Raum sein, dennoch benötigen die Spielerinnen und Spieler weitere Hilfsmittel. Deswegen werden die Linien auf dem Spielfeld mit einer Maurerschnur und einem Gewebeband aufgeklebt, so dass die Markierungen auf dem Spielfeld nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar sind.