3.1   Energieversorgungsnetz

Der Anschluss an das Energieversorgungsnetz erfolgt nach den Vorgaben der „Technischen Anschlussbedingungen“ (TAB) und des Netzbetreibers. Dieser legt den Netzanschlusspunkt und die Anschlussbedingungen anhand des Netzsystems fest.
Der Netzanschluss und die Messeinrichtung sind dabei in fest verankerten Anschlussschränken oder Anschlussverteilerschränken (siehe Abschnitt 4.1) zu installieren. Daneben ist auch der Anschluss in geeigneten Räumen oder ortsfesten Schaltschränken zulässig.
Die Anschlussleitung vor der Messeinrichtung darf maximal 30 Meter lang sein und keine lösbaren Zwischenverbindungen enthalten. Flexible Anschlussleitungen müssen vom Typ H07RN-F oder mindestens gleichwertig sein (siehe auch 5.1.1).
Der Mindestquerschnitt der Anschlussleitung beträgt:
HauptsicherungMindestquerschnitt
≤ 63 A16 mm2
> 63 A25 mm2
An Stellen, an denen die Anschlussleitung mechanisch besonders beansprucht werden kann, z. B. im öffentlichen Verkehrsraum, ist sie geschützt zu verlegen. Das wird erreicht durch:
  • Verlegung im Erdreich,
  • Verlegung in einer Kabelbrücke, einem Schutzrohr oder unter einer anderen tragfähigen Abdeckung,
  • hochgelegte Verlegung.
Abb. 1: Hochgelegte Leitung zur Straßenquerung
 Hochgelegte Leitung zur Straßenquerung