5.3.3   Falldämpfer

Falldämpfer sind Bestandteil eines Auffangsystems und verringern die bei einem Absturz auf den menschlichen Körper einwirkenden Kräfte auf ein verträgliches Maß von ≤ 6 kN. Verbindungsmittel mit Falldämpfer werden so angeschlagen, dass die Funktion der Falldämpfer nicht beeinträchtigt wird.
Beim Besteigen von und Arbeiten auf Freileitungen hat sich der Einsatz von Bandfalldämpfern aufgrund ihrer Witterungs- und Verschmutzungsunempfindlichkeit bewährt. Im Absturzfall führt das Aufreißen des Bandfalldämpfers zu einer Verlängerung der Sturzstrecke. Dies ist bei der Auswahl des Anschlagpunktes zu berücksichtigen.
Abb. 27
Während beim Einsatz eines Falldämpfers die Stoßkräfte auf ≤ 6 kN begrenzt werden, wird dieser Stoßkraftwert ohne Falldämpfer bereits bei einer Sturzhöhe von 1 m deutlich überschritten.
Während beim Einsatz eines Falldämpfers die Stoßkräfte
auf ≤ 6 kN begrenzt werden, wird dieser Stoßkraftwert
ohne Falldämpfer bereits bei einer Sturzhöhe
von 1 m deutlich überschritten.
Abb. 28
Beispiel für einen Bandfalldämpfer nach DIN EN 355
Beispiel für einen Bandfalldämpfer nach DIN EN 355
Abb. 29
Beispiel für einen Falldämpfer, in dem die Fallenergie in einem Fangstoß dämpfenden speziellen Traggeflecht absorbiert wird
Beispiel für einen Falldämpfer, in dem die Fallenergie
in einem Fangstoß dämpfenden speziellen
Traggeflecht absorbiert wird
Abb. 30
Kombination aus Bandfalldämpfer und einem elastisch ausgeführten Verbindungsmittel
Kombination aus Bandfalldämpfer und einem
elastisch ausgeführten Verbindungsmittel