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BG-Grundsatz

Prüfbuch für kraftbetätigte Tore

DGUV Grundsatz 308-006 (bisher BGG 950)
(vorherige ZH 1/580)
Stand: Juni 2003

(Bezeichnung)
Firma: 
Betriebsort: 

Grundlagen für die Prüfung von kraftbetätigten Toren

Die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Bau und Ausrüstung von kraftbetätigten Toren sind in europäischen Normen festgelegt, die die allgemeinen Anforderungen der europäischen Maschinen-Richtlinie konkretisieren. Diese sind insbesondere:
DIN EN 12604
Tore; Mechanische Aspekte; Anforderungen, gültig ab 1. November 2000;
DIN EN 12605
Tore; Mechanische Aspekte; Prüfverfahren, gültig ab 1. November 2000;
DIN EN 12453
Tore; Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore; Anforderungen, gültig ab 1. Juni 2001;
DIN EN 12445
Tore; Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore; Prüfverfahren, gültig ab 1. Juni 2001;
DIN EN 12635
Tore; Einbau und Nutzung, gültig ab 1. November 2002.
Für kraftbetätigte Tore, die vor dem 1. November 2000 bzw. 1. Juni 2001 in Verkehr gebracht worden sind, gelten weiterhin die Festlegungen dieser Richtlinien. In den Normen ist keine Nachrüstung bestehender Anlagen gefordert, die vor den vorstehend genannten Stichtagen bereits in Verkehr gebracht waren.
Die Festlegungen der Richtlinien ZH 1/494 für Betrieb und Prüfung gelten für Toranlagen weiterhin, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Errichtung.
Nach Abschnitt 6 der Richtlinien müssen kraftbetätigte Tore vor der ersten Inbetriebnahme und nach Bedarf, jedoch jährlich mindestens einmal, von einem Sachkundigen geprüft werden. Diese Prüfung ist nicht mit einer Wartung gleichzusetzen.
Sachkundiger ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der kraftbetätigten Tore hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen) soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Toren beurteilen kann. Zu diesen Personen zählen z.B. Sachverständige, Fachkräfte der Hersteller-, Liefer- oder Montagefirmen oder einschlägig erfahrene Fachkräfte des Betreibers.
Sachkundige haben ihre Begutachtung objektiv vom Standpunkt der Arbeitssicherheit aus abzugeben, unbeeinflusst von anderen, z.B. wirtschaftlichen Umständen.
Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich festzuhalten. Der schriftliche Nachweis sollte am Betriebsort der kraftbetätigten Tore zur Einsichtnahme bereit gehalten werden.
Prüfliste für kraftbetätigte Rolltore und Rollgitter
Prüfliste für kraftbetätigte Rolltore und Rollgitter

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Prüfliste für kraftbetätigte Schiebetore und Falttore
Prüfliste für kraftbetätigte Schiebetore und Falttore

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Prüfliste für kraftbetätigte Sektionaltore und Hubtore
Prüfliste für kraftbetätigte Sektionaltore und Hubtore

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Dieses „Prüfbuch für kraftbetätigte Tore“ (BGG 950) ersetzt die bisherigen Prüfbücher
  • „Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore, Ausgabe für Rolltore“ (ZH 1/580.1) vom Mai 1978,
  • „Kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore, Ausgabe für Schiebetüren und Schiebetore“ (ZH 1/580.2) vom Oktober 1982.
Hinweis:
Seit April 1999 sind alle Neuveröffentlichungen des berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerkes unter neuen Bezeichnungen und Bestell-Nummern erhältlich.
Die neuen Bestellnummern können einer so genannten Transferliste des HVBG entnommen werden;
siehe http://www.hvbg.de/d/pages/praev/vorschr/
Hinsichtlich älterer, bislang unter VBG-Nummer geführter Unfallverhütungsvorschriften des so genannten Maschinenaltbestandes bzw. bislang unter ZH 1-Nummern geführter Richtlinien, Sicherheitsregeln und Merkblätter, die bis zu ihrer Überarbeitung noch weiter gültig sind,
siehe Internetfassungen des HVBG http://www.hvbg.de/bgvr.